Dr. med. Michael Meyer zum Wischen
Hamburg

Psychoanalytiker, Gruppenanalytiker, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin – Psychoanalyse

Meine psychoanalytische Praxis kann jeder aufsuchen, der schon länger oder auch ganz plötzlich mit einem Leiden konfrontiert ist: das können quälende Zweifel oder Verstimmungen sein, Ängste oder Körperbeschwerden, bei denen auch gute Ärzte nicht weiter wissen. Jeder ist willkommen, der über das sprechen möchte, was auf der Seele liegt, Schmerzen bereitet, beunruhigt. Manchmal bringen akute Krisen an einen Punkt, wo eine Not erstmals benannt werden kann, manchmal schwelt etwas schon lange, was endlich gesagt werden muss.

Sie können mich bei verschiedensten Fragestellungen aufsuchen: neurotischem oder psychotischem Leiden (z.B. Ängsten, Zwängen, Körpersymptomen, Beziehungsproblemen, Selbstschädigung, quälenden Überzeugungen, Verfolgungs- und Bedrohungserleben etc), aber auch in schwierigen Lebenssituationen oder zur professionellen Unterstützung.

Neben der auf längere Dauer angelegten psychoanalytischen Kur biete ich auch kürzere Formen analytischer Zugänge an, z.b. Kriseninterventionen und eher umrissene Formen der Arbeit an belastenden Fragestellungen (sogenannte Fokaltherapie). Neben der Analyse in der Zweiersituation werden in meiner Praxis auch Gruppenanalysen durchgeführt.

Sie können zu mir auch mit dem Wunsch nach einer analytischen „Beratung“ in Lebenskrisen kommen, bei wichtigen persönlichen und beruflichen Umbrüchen, oder wenn sie mit z.B. künstlerischen Projekten beschäftigt sind. Es geht hier nicht um Ratschläge im üblichen Sinne (erst recht nicht um Expertenratschläge), sondern darum, die bisher überhörten, oft unbewussten Faktoren von Entscheidungen zu erfassen, um so „besser beraten“ zu sein. Psychoanalytische Beratung kann auch telefonisch oder per Skype erfolgen, in besonderen Situationen auch schriftlich. Ich führe auch Supervisionen und Kontrollanalysen durch und biete diverse Fortbildungsveranstaltungen an.

Für Paare biete ich zur Weiterentwicklung ihrer Beziehung auch analytische Paartherapien an.

»Die Psychoanalyse, das ist eine Chance, eine Chance neu anzufangen.«

Jacques Lacan
Die von Sigmund Freud begründete Psychoanalyse bezieht ihre Wirksamkeit aus der verändernden Kraft des Sprechens und Hörens. Anders jedoch als in einem konventionellen Gespräch hören der Analysant und der Analytiker nicht nur auf das Offensichtliche, sondern besonders auf das Überraschende, Widersprüchliche und Doppelbödige des Sprechens, seinen verborgenen Sinn und Unsinn. Eine besondere Rolle können hier Träume und Fehlleistungen spielen. Zum Hören und Aufmerken gehört auch, darauf zu achten, wie der Körper in seinen Gesten und verschiedenen Ausdrucksformen immer mitspricht. Im Verlauf einer Psychoanalyse kommen so Worte und Sätze zum Vorschein, die das Leben und das Leiden dessen bestimmen, der die Analyse unternimmt. Mit der Zeit können sie dann fallen gelassen werden. Außerdem werden Struktur und Inhalt der Phantasien in einer Psychoanalyse durchgearbeitet und „durchquert“, wobei sich ihre krank machende Macht auflösen kann. Nicht zuletzt wird dem Analysanten deutlich, wie er bisher mit seiner (Un)Lust umgegangen ist, seinem Körper, seinem Begehren und in welcher seiner Weise er liebt. Es besteht dabei die Möglichkeit, andere Formen des Genießens zu finden und seine destruktiven Formen zu mildern und zu transformieren. So können sich mit der Zeit die Symptome, wegen derer ein Analysant einen Analytiker aufsucht, lösen (Analyse heißt auch Auflösung) und oft bildet sich etwas Neues aus ihnen, mit dem sich besser leben lässt.

In meiner Praxis beziehe ich mich theoretisch auf die wesentlichen Entdeckungen Sigmunds Freuds (so vor allem das Unbewusste), aber auch derer, die seine Arbeit weiter führten, so Sandor Ferenczi, Melanie Klein, Donald Winnicott, Wilfred Bion und in besonderer Weise Jacques Lacan. Er hat etwa ab der Mitte des letzten Jahrhunderts nicht nur eine neue Lesart der Werke Freuds vorgenommen, die Sprache und Sprechen besonders betont, sondern auch seine Konzepte wesentlich weiter entwickelt.

Analytische und tiefenpsychologische Therapie wird bei mir als kassenzugelassener Facharzt von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen erstattet. Wenn Sie eine analytische Arbeit oder Beratung außerhalb der Krankenbehandlung wünschen kann dies gegebenenfalls steuerlich geltend gemacht werden.

Nach meinem Medizinstudium und Promotion in der Psychiatrie arbeitete ich in neurologischen, psychiatrischen, psychosomatischen und psychotherapeutischen Kliniken. Der psychoanalytische Zugang zur Psychose hat mich von Anfang an sehr interessiert und beschäftigt. Auch den sogenannten Borderlinepatienten gilt schon seit langem mein besonderes Interesse, sowohl in der Arbeit meiner Praxis, wie theoretisch.
Hier geht es um Patienten mit z.B. selbstschädigenden Tendenzen, psychosenahen Symptomen, Entfremdungserleben, schweren Ängsten und oft auch Sucht. Auch als psychiatrischer und psychosomatischer Konsiliararzt bei körperlich Erkrankten habe ich gerne gearbeitet. Ich bin Facharzt für Psychotherapeutische Medizin. Meinen psychoanalytischen Bildungsweg absolvierte ich in Deutschland zuerst bei Instituten der DPG und DPV (mit Abschluss der DGPT) und führte ihn dann in den letzten Jahren in Berlin, Köln und Paris in lacanianischen Arbeitszusammenhängen weiter.
Außerdem schloss ich eine gruppenanalytische Ausbildung nach den Richtlinien der DAGG ab. Zu Fragen der Psychose, aber auch zu Kunst und Psychoanalyse habe ich einige Artikel veröffentlich und zu Sammelbänden beigetragen.
Ich arbeite auch als Dozent am John-Rittmeister-Institut für Psychoanalyse in Kiel, an der Sigmund Freud PrivatUniversität Berlin sowie am HafenCity Institut für Psychotherapie in Hamburg, im Rahmen der Medical School Hamburg. Außerdem bin ich Mitherausgeber von „Y – Zeitschrift für atopisches Denken“.

Oft haben Psychoanalytiker Filme verwendet, um die jeweiligen
Protagonisten und Handlungen psychoanalytisch zu deuten, so als hätten sie es mit Patienten zu tun und nicht in erster Linie mit Kunstwerken, die uns etwas – im besten Fall Neues – zu sagen haben.
 
Schon Sigmund Freud hatte bemerkt, dass der Dichter dem Psychoanalytiker voraus geht. Dies kann man sicher auch auf die „siebte Kunst“, den Film, übertragen. Unser Ausgangspunkt für die vorgeschlagene Filmreihe ist die These: Die cineastischen Werke enthalten ein implizites Wissen, das es für die psychoanalytische Theorie zu entdecken gilt und dessen Formulierung zugleich die Wirkung (Struktur) eines Films zu erklären hilft.
 
Wir wollen verschiedene Filme daraufhin befragen, was sie der
psychoanalytischen Theorie zu sagen haben und inwiefern diese Fragestellung neue Aspekte für die Filmtheorie liefern kann.
Die Reihe soll sich an ein interessiertes Publikum richten, ob fachlich vorgebildet oder nicht. Auf eine gemeinsamen Sichtung des Films folgt jeweils ein psychoanalytischer Thesenvortrag und eine  Diskussion.
 

So kann so ein kontinuierlicher Diskussionszusammenhang entstehen.

Wir, das sind:
  • Dr. phil. Birgit Meyer zum Wischen, Psychoanalytikerin (www.psychoanalyse-lacan.de), Praxis in Hamburg, Mitherausgeberin von „Y“.
  • Dr. med. Michael Meyer zum Wischen, Psychoanalytiker und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin (www.meyerzumwischen.de), Praxis in Hamburg, Mitherausgeber der Zeitschrift „Y“.
  • Dr. phil. Barbara Buhl, Psychoanalytikerin, Coach und Dramaturgin, ehem. Leiterin der Abteilung Fernsehfilm und Kino beim WDR in Köln (www.barbarabuhl.de)
  • Martin Gies, Drehbuchautor und Regisseur, u.a. bei div. „Tatort“-Formaten wie z.B. „Schimanski“, zahlreichen Fernsehfilmen und Serien

Praxisadresse

Praxissitz
Am Felde 2
22765 Hamburg-Ottensen
(in den Räumen des Bernard Lievegoed-Instituts)

Psychoanalytisches Büro
Jenischstraße 2
22609 Hamburg

Gut erreichen Sie mich mit Ihren Fragen auch unter praxismzw@web.de

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG:

Dr. med. Michael Meyer zum Wischen
Am Felde 2
22765 Hamburg-Ottensen

Kontakt:

Telefon: 0173 5467556
E-Mail: praxismzw@web.de

Aufsichtsbehörde:

Ärztekammer Hamburg
Weidestraße 122b
22803 Hamburg
www.aerztekammer-hamburg.org

Berufsbezeichnung: Facharzt für Psychotherapeutische Medizin-Psychoanalyse
Verliehen durch: Ärztekammer Nordrhein (1998)
Es gelten folgende berufsrechtliche Regelungen:
Regelungen einsehbar unter:
www.aerztekammer-hamburg.org

Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung:

Name und Sitz der Gesellschaft:
Allianz Versicherung
Diana Elstermann
Schwartzkopffstr. 1/Halle 21
15745 Wildau

Geltungsraum der Versicherung: Bundesrepublik Deutschland

Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV:

Dr. med. Michael Meyer zum Wischen


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